Fragen und Antworten

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Teiländerung "Bünn" finden Sie unten stehend. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, können Sie uns selbstverständlich auch gerne per Telefon (061 845 89 11) oder E-Mail (severin.isler@magden.ch) kontaktieren.

1.  
Worum geht es bei der Teiländerung?

Die rechtskräftige Nutzungsplanung der Gemeinde Magden wurde von 2010 bis 2016 einer Gesamtrevision unterzogen und 2017 durch den Regierungsrat genehmigt. Im Rahmen der Gesamtrevision sollte das Gebiet "Bünn" von der Übergangszone einer Bauzone zugewiesen werden. Zusätzlich war geplant, das Areal mit einer Gestaltungsplanpflicht zu belegen. Nach intensiven Diskussionen im Vorfeld und insbesondere an der Gemeindeversammlung wurden die vorgesehenen Änderungen zum Gebiet "Bünn" an der Gemeindeversammlung vom 17. Juni 2016 zur Überprüfung und Überarbeitung an den Gemeinderat zurückgewiesen. Bis auf weiteres verblieb die Fläche damit in der Übergangzone.

Inzwischen liegt nun ein neuer Entwurf vor, der vom Gemeinderat auf Basis von verschiedenen Gesprächen und einem vertieften Variantenstudium erarbeitet wurde. Dazu können Sie nun hier Stellung nehmen.

2.  
Wer entscheidet über die Teiländerung?

Der Gemeinderat Magden hat für die Erarbeitung der Teiländerung "Bünn" eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Gemeinderats und der Verwaltung eingesetzt. Mit der fachlichen Bearbeitung und Beratung hat er das Büro PLANAR AG für Raumentwicklung beauftragt. Die Arbeitsgruppe erarbeitet - unter Einbezug von verschiedenen Interessengruppen - den Entwurf der Planungsvorlage. Die Gemeindeversammlung beschliesst als oberstes Organ die Teiländerung der Nutzungsplanung.

3.  
Was passiert mit meiner Stellungnahme nach der Übermittlung?

Ihre Stellungnahme wird vertraulich behandelt und ausschliesslich dem Gemeindeschreiber der Gemeinde Magden und dem Planungsbüro zur Bearbeitung zugestellt. Inhaltlich werden die Beiträge im Mitwirkungsbericht behandelt. Damit die Gemeinde die Echtheit der Rückmeldung sicherstellen kann, sind die einzelnen Stellungnahmen nicht anonymisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie auch in den Datenschutzbestimmungen.

4.  
Welche Schritte folgen nach der öffentlichen Mitwirkung?

Parallel zur Mitwirkung prüfen die kantonalen Behörden die Dokumente der Teilrevision auf ihre Rechtmässigkeit.

Im Anschluss an die Mitwirkung werden die Planungsinstrumente überarbeitet und für 30 Tage öffentlich aufgelegt. Es folgt das Rechtsmittelverfahren (Behandlung allfälliger Einwendungen). Die Teilrevision wird dann der Gemeindeversammlung von Magden zum Beschluss vorgelegt. Letztlich folgt die Genehmigung durch den Regierungsrat.